Sebs Junggesellenabschied ein kurzer Rückblick
Da die geliebte Hopfenkaltschale gestern wieder mal in Strömen lief, werde ich versuchen, Fragmente der Erinnerungen aus dem Gedächtnisprotokoll zu reproduzieren. ;-)
Wie geplant startete der Junggesellenabschied pünktlich um 18 Uhr im Betten Költzsch. Um präzise zu sein, war ich mit dem Protagonisten schon ein viertel Stündchen eher in der 5 Sterne - Lokation und wurde so Zeuge vom Wunder von Dresden (DFB - Pokal 1. Runde gegen Bayer04 Vizekusen). Ich konnte es einfach nicht fassen, dass Dynamo nach 0:3 Rückstand, plötzlich das Spiel wieder ausglich und so konnte ich das 4:3 sogar noch live und in Farbe verfolgen. Schon krass, wie viel Sympathie für Dresden selbst in der lokistischen Kneipe von Leipzig vorhanden ist. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass mit RB Leipzig ein neues Feindbild in unsere Köpfe gezaubert wurde und wir Lokisten sind im kreieren von Feindbildern mehr als flexibel. :-) Nach dem 2. Bier kam der erste Stoßtrupp mit 5 Mann. Einige hatten eine echt weite Anreise auf sich genommen, um Sebastian die Ehre zu erweisen. Schwupp die wupp wurden 2 Tische zusammengestellt und ich in meiner These wieder einmal bestärkt, dass es besser ist, nix groß zu organisieren, da die einzige Konstante im Leben das Chaos ist und scheinbar banale Sachen sich meist von selbst regeln. ;-) Tja, was will ich groß die Runde schön reden. Wenn Männer sich in einer Kneipe an einen Tisch setzen wird halt gesoffen und über viel belanglose, aber auch hoch unterhaltsame Themen sich unterhalten und warum sollte diese Zusammenkunft eine Ausnahme gewesen sein. Am Nachbartisch ging es auch ordentlich zur Sache. Es standen bei den Kollegen 3 Schnapsflaschen auf dem Tisch, die auch den Weg in deren Kehlen fanden, was zu unserer Erheiterung spürbar beitrug. Das Bauernfrühstück war wieder einmal erste Sahne, kam jedoch für mich ein wenig zu spät, da ich nach 90 Minuten schon das Gefühl hatte, dass mir der Wirt ein bissl viel Alkohol ins Bier gemogelt hat. :-) Erstaunlicher Weise fange ich mich zumeist wieder, zumindest habe ich das Gefühl. Ernst wird es meist nur, wenn ich mich selber nicht mehr verstehe. ;-) Die großen Buchstaben immer zuerst. :-) Falls ich mich recht entsinne, ging es dann gegen 21.45 Uhr los, obwohl der Wirt wirklich keinen Versuch ausgelassen hatte, um uns durch Guerilla – Marketing (Schnapsrunden und Knapperzeug) an seine Wirtschaft zu binden. Das Vorgehen war mir bereits durch den letzten Junggellenabschied, von meinem anderen Kumpel bereits schon bekannt, mit der Konsequenz, dass mir das letzte Mal, das Essen samt Schmiermittel aus dem Gesicht fiel. (auf der Damentoilette wohl bemerkt, da mir der Weg zur Herrenabteilung zu weit erschien). Ohh Gott, wenn das hier jemand liest. ;-)
Nach dem wir uns alle aufraffen konnten, war eigentlich der Plan noch ein Bierchen im Rewe - Markt zu schießen und dann schön mit der Straßenbahn (natürlich nicht schwarz) das Angels anzusteuern. Mhhhhh, Tino und ich hatten uns schon an der Rewe – Security vorbei gemogelt, nur der Rest vom Schützenfest klebte wie angewurzelt vor dem Markt und wollte lieber in der dekadenten Südbrause ein Becks Gold naschen.

Mensch Jungs, wir sind doch nicht aus Pappe. ;-) Ein Vorteil hatte die Übung noch, dass Stefan noch zu uns stoßen konnte. Nach einer weiteren guten Stunde wollten wir dann endlich zum finalen Akt des Abends übergehen und mussten noch eine Fahrgelegenheit organisieren. Die Taxi – Fahrer (der Eine hieß glaube ich „Du Wurzelzwerg“) sahen sich aber leider nicht im Stande 10 Mann ins Angels zu transportieren. Also dann doch schwarz mit der Straßenbahn weiter. ;-) Vom Hauptbahnhof ging es dann schon sichtlich angeschlagen ins Angels, wo auch schon Völzi seine Unschuld verlor. ;-) Ach du Kacke, was soll ich sagen, der Schuppen war mit geschätzt 150 besoffenen Kerlen rappelvoll, die sich über die knapp 15 Damen hermachten. Oder habe ich schon alle doppelt gesehen? Ich bin dann zum Energy (kein red bull) Wodka übergangen, damit ich ein bissl vom Bier runterkomme. Oder hatte mir doch einer die Seuchenbrause untergejubelt, da sich meine Laune rapide verschlechterte. Keine Ahnung, ich weiß nur eins, dass meine Schaltkreise selbst mit 3.8 auf dem Kessel noch ganz passabel funktionieren, ich aber meine Emotionen dann nur noch sehr schwer meinen Werten unterordnen kann. Am Ende habe ich dann, man höre und staune, nur noch Wasser getrunken. Gegen 04 Uhr war der Spaß dann auch schon vorbei und wir wurden mit dem Taxi nach Markkleeberg gebracht. War ein schöner Abend meine Herren, das nächste mal werde ich aber meine Ration halbieren, besser ist. ;-)



Kommentare
Susen (nicht überprüft)
Di, 02/08/2011 - 08:37
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Na das hört sich ja nach ner
Na das hört sich ja nach ner Menge Spaß an ;o)....Bestell mal bitte dem zukünftigen Bräutigam liebe Grüße und natürlich alles erdenklich GUTE!
Sven
Di, 02/08/2011 - 09:54
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Ohh ja, Susen das mach ich. :
Ohh ja, Susen das mach ich. :-)
Sebastian (nicht überprüft)
Di, 02/08/2011 - 12:29
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Das ist schon eine sehr
Das ist schon eine sehr präzise Zusammenfassung des Abends. Gratulation. ;-) Danke noch mal für den schönen Abend. Es war echt sehr schön. Naja und der nächste JGA kommt bestimmt, oder Sven? ;-)
P.S.: Danke für die Grüße Susen. Die gebe ich dann auch gern zurück.
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